Die Firma GWE Wirtschaftsinformations GmbH lässt nichts unversucht Ihre vermeintlichen Forderungen durchzusetzen.

Ausgangspunkt ist ein vermeintlicher Zahlungsanspruch wegen eines Brancheneintrages auf www.gewerbeauskunftszentrale.de.  

In einem von uns betreuten Fall, versuchte es die GWE Wirtschaftsinformations GmbH zunächst selbst. Im Schreiben wurden Urteile beigefügt, die bei dem Betroffenen den Eindruck vermitteln,  dass der Anspruch gerechtfertigt ist. Den Anspruch haben wir dennoch zurückgewiesen. Die GWE gab den Vorgang sodann an die Deutsche Direkt Inkasso GmbH aus Köln ab, die natürlich nicht uns, sondern den Mandanten wieder direkt anschrieb. Da auch dies nichts half kam nur wenige Wochen später ein Anwaltsschreiben von der Kanzlei für Wirtschaftsrecht, Claudia Mölleken, ebenfalls aus Köln. Nachdem unser Mandant auch nach diesem Schreiben nicht zahlte, versuchte es Frau Rechtsanwältin Mölleken erneut, diesmal mit dem einleitenden Satz. Sehr geehrte Damen und Herren, das gerichtliche Klagverfahren wird nunmehr eingeleitet. Um dem Schreiben noch mehr Gewicht  zu geben, wurden die Worte gerichtliche Klagverfahren wird eingeleitet fett gedruckt. Auch hatte man einem Klagentwurf anbei gefügt, in der eine Forderung von über 1.000 € geltend gemacht wird. Im Jahr 2013 versuchte es die GWE dann wieder selber. Anbeigefügt wurde ein neues Urteil aus 2013. Nachdem nun auch dies nichts half kommt nun in Jahr 2014 eine neue Anwaltskanzlei in Spiel.  Die M.M.S Rechtsanwalts- und Wirtschaftskanzlei, Kanzlei Köln Am Hohenstaufenring, Rechtsanwalt Michael M. Sertöz. In diesem Schreiben wird insbesondere mit Zwangsvollstreckung und Verschlechterung der Bonität bzw. Kreditwürdigkeit gedroht. Warten wir mal ab, wann das nächste Schreiben kommt.

Gerne beraten wir Sie bundesweit, wenn Sie ein Schreiben der Gewerbeauskunft-Zentrale (GWE) oder der Kanzlei M. M. S. Rechtsanwalts- und Wirtschaftskanzlei Michael Sertsöz erhalten haben.

Nutzen Sie jetzt unsere kostenlose Erstberatung! Kostenlose Hotline unter 0800/3331030 oder Mail an kanzlei@dr-schenk.net

Immer macht die GWE- Wirtschaftsinformationsges. mbH negative Schlagzeilen, in dem sie höchst umstrittene Formulare in amtlich aufgemachten SPAM-Emails verschickt und auffordert, völlig überteuerte Einträge in dubiosen Internetverzeichnissen zu kaufen. Meist ist dies auch noch getarnt als reine Bestätigung eines ohnehin bereits bestehenden Eintrages.

Der Deutsche Schutzverband gegen Wirtschaftskriminalität hat die Verhängung eines Ordnungsgeldes gegen die GWE beantragt und prompt Erfolg gehabt. Es hatte bereits zu dem Vorgang eine rechtskräftige Entscheidung gegeben, die es der GWE verbot solche, oder ähnliche Formulare zu versenden.

Der Einwand der GWE das Formular mittlerweile abgeändert zu haben konnte die Richter auch nicht vom Gegenteil überzeugen, da sie immer noch das Verbot in seinem Kernbereich verletzt sahen. Nach Ansicht der Düsseldorfer Richter war auch das neue Formular nach wie vor aufgrund der Aufmachung im Wesentlichen erhalten geblieben, insbesondere bezüglich der Vortäuschung eines werblichen Angebotes.

Da darin ein Verstoß gegen den Unterlassungstitel lag, wurde ein Ordnungsgeld von 50.000 EURO verhängt.

An dem Vorgehen der GEW ist zu sehen, dass auch wahrscheinlich weiterhin entsprechende Formulare verschickt wurden und werden, so dass nach wie vor bei Aufforderungen zur Bestätigung von vermeintlich kostenlosen Branchenbucheinträgen größte Vorsicht geboten ist.