Die Malibu Media LLC aus den USA lässt durch die FAREDS Rechtsanwaltsgesellschaft mbH aus Hamburg aktuell den Film

Truth or Dare

abmahnen.

Die Abmahnkanlzei behauptet in der Abmahnung, dass ein Upload vom Internetanschluss des Abgemahnten dokumentiert wurde.  Um weiter Druck beim Abgemahnten aufzubauen, wird die Frist zur Abgabe der Unterlassungserklärung sehr kurz bemessen. Weiter wird in der Abmahnung mit rechtlichen Konsequenzen für den Fall der Nichtreaktion gedroht. Es werden fünfstellige Streitwerte genannt, welche häufig von den Abgemahnten mit einer Schadensersatzforderung verwechselt wird.  Diese Streitwerte halten wir für weit überhöht.

Als Vergleichsbetrag wird ein Betrag in Höhe von 700 € gefordert.

Wir raten solche Abmahnungen sehr ernst zu nehmen.  Es sollte in jedem Fall innerhalb der kurzen Frist auf die Abmahnung  reagiert werden. Wir raten allerdings einen fachkundigen Rechtsanwalt zu beauftragen und nicht voreilig die vorformulierte und beigefügte Unterlassungserklärung zu unterschreiben,

Es sollte immer bedacht werden, dass die Abgabe einer falschen oder zu weit gefassten Unterlassungserklärung ein Leben lang gilt.

Wir haben Erfahrung aus mehreren tausend Abmahnungen aus dem Bereich des Urheberrechts. Wir können aufgrund unserer jahrelangen Erfahrung mit den Abmahnkanzleien die Erfolgsaussichten einschätzen. Selbst wenn der Vorwurf begründet sein sollte, sollte große Sorgfalt auf die Fassung der Unterlassungserklärung gelegt werden. Ebenso bestehen häufig Möglichkeiten zumindest den geforderten Betrag zu reduzieren.

Für einen kostenlosen telefonischen Erstkontakt stehen Ihnen die Anwälte der Kanzlei Dr. Schenk unter 0800 333 10 30 zur Verfügung.

Wir vertreten Sie bundesweit zu einem fairen Pauschalhonorar.

Das Amtsgerichts Hamburg hat mit Urteil vom 27.06.2011, Az. 36 A C 172/10 entschieden, dass für den Upload eines aktuellen Musikalbums in einem Filesharing-Netzwerk Schadensersatz in Höhe von 150,00 € pro Titel angemessen ist.

Im vorliegenden Fall handelte es sich um den Upload eines gesamten Musikalbums von 2009 mit 15 Titeln, woraus sich ein Gesamtschaden von 2.250,00 € ergab. Zwar verwies der Beklagte auf das Urteil des Landgerichts Hamburg vom 08.10.2010, Az. 308 0 710/09 und die dortige Annahme eines Schadensersatzes von 15,00 € pro Titel. Das Gericht übertrug diese Wertung jedoch nicht auf die vorliegende Entscheidung, da es sich in dem damaligen Fall um Titel handelte, die zwischen 12 und 18 Jahren alt waren und deshalb nur noch von einer begrenzten Nachfrage auszugehen gewesen sei.