Uns liegt eine Abmahnung der Buchhandlung Verlag Firma Richard Aumann & Co. aus Bad Arolsen zur Überprüfung vor. Abgemahnt wird ein Verstoß gegen das Buchpreisbindungsgesetz. Vertreten wird die Buchhandlung Verlag Firma Richard Aumann & Co. durch die Rechtsanwaltskanzlei am Brasselberg, Rechtsanwalt Aumann-Mangels.

Nach eigenen Angaben ist das Unternehmen der Buchhandlung Verlag Firma Richard Aumann & Co. ein seit 1887 bestehende Buchhandelsunternehmen nebst Verlag. Der Handel soll über Ladengeschäfte und das Internet erfolgen.

Beanstandet wird, dass der Abgemahnte als gewerblicher Anbieter ein Buch bei Ebay eingestellt hat und hierbei die Preisbindung für Bücher missachtet hat. Konkret wurde ein Buch statt für 24,99 € für 24,95 € angeboten.

Nach Angaben des Abmahners stellt dies einen Wettbewerbsverstoß dar, der zur Abmahnung berechtigt. Gefordert werden eine strafbewährte Unterlassungserklärung sowie Kostenerstattung nach einem Streitwert von 25.000 € (= 1.044 €).

Was fällt auf:

Gibt man bei google den Verlag Richard Aumann & Co ein,  beziehen sich alle Ergebnisse auf der ersten Seite auf ausgesprochene Abmahnungen. Einzig auf der rechten Seite findet sich ein Hinweis auf ein Ladengeschäft,  Richard Aumann & Co. Inh. Waltraud Aumann e. K. Eine Internetseite konnte der Unterzeichner nicht finden. Der Streitwert ist sehr hoch angesetzt. Auffällig ist ebenso die Namensidentität „Aumann“ beim Rechtsanwalt und beim Abmahner. Dies kann aber natürlich Zufall sein.

Sie haben eine Abmahnung erhalten? wir helfen Ihnen! Erfahrung aus mehreren tausend Abmahnungen!

Für eine erste kurze kostenlose Einschätzung Ihres Falles können Sie uns telefonisch unter 0800/3331030 erreichen oder senden Mail an kanzlei@dr-schenk.net

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Schon mehrfach haben wir über die Abmahnung des Herrn Benjamin Thorn berichtet. Erneut erreichen uns Abmahnungen, wiederum vertreten durch die pixel Law Rechtsanwälte (Rechtsanwälte Kugler, Weingärtner, Hoch und Rechtsanwältin Rosin) mit Sitz in Berlin. Abgemahnt werden wie bisher auch vermeintliche Urheberrechtsverletzungen an Fotografien.

Herr Benjamin Thorn versendet nun schon seit einem längeren Zeitraum Abmahnungen. Er ist in Landau als professioneller Fotograf tätig. Zu den abgemahnten Werken zählen u.a. die Fotos mit den Namen

 

–         Janine 350

–          Tanja 626

–          Tanja 559

–          Klaudia 014

–          Selina 830

–          Yvonne 192

Aktuell wird u.a das Foto mit dem Namen „Eugen 634“ abgemahnt.

In der Abmahnung gefordert werde die Abgabe einer strafbewährten Unterlassungserklärung, Schadensersatz in Höhe von 806,00 € und Abmahnkosten in Höhe von 480,20 €.

Wir haben bereit öfter Mandanten im Zusammenhang mit Abmahnungen der pixel Law erfolgreich verteidigt.

 

Haben auch Sie eine Abmahnung erhalten? Dann helfen wir Ihnen gerne.

Wir bieten eine kostenlose, telefonische Ersteinschätzung über die Risiken und Möglichkeiten sich gegen eine solche Abmahnung zu wehren.

Unsere Erfahrung basiert auf mehr als 4.000 Abmahnungen! Unsere Kanzlei vertritt seit Jahren erfolgreich in urheberrechtlichen Angelegenheiten.

Kostenlose Hotline unter 0800-3331030 oder E-Mail an kanzlei@dr-schenk.net.

Aktuell liegt uns eine Abmahnung vom „Deutscher Konsumentenbund“ aus Kassel vor. Der Konsumentenbund ist in das Lobby-Register der Europäischen Kommission als Vertreter der Verbraucherinteressen eingetragen. Der Konsumentenbund hat in den Jahren 2012 und 2013 vermehrt Abmahnungen n den verschiedensten Bereichen ausgesprochen.

Der uns aktuell vorliegenden Abmahnung wird dem Abgemahnten vorgeworfen einen Likör mit „sehr bekömmlich…“ beworben zu haben. Der Abmahnung ist  neben einer vorgefertigten Unterlassungserklärung auch die Satzung des Vereins und eine Bescheinigung über die Eintragung in die Liste der qualifizierten Einrichtungen nach § 4 Unterlassungsklagengesetz (UKlaG) beigefügt.

Eine solche Werbung ist mit der geltenden Rechtslage nicht vereinbar. So verstößt diese Angabe gegen Art 4 Abs. 3 der Verordnung (EG) Nr. 1924/2006 des Europäischen Rates vom 20.12.2006 über nährwert und gesundheitsbezogene Angaben über Lebensmittel (der sog. Health Claims Verordnung – HCVO). Nach dieser Vorschrift dürfen Getränke mit einem Alkoholgehalt von mehr als 1,2 Volumenprozent nicht mit gesundheitsbezogenen Aussagten beworben werden.

Das Bewerben eines Likörs mit „bekömmlich ist daher unzulässig, vgl. Europäischer Gerichtshof, Aktenzeichen 5 C 544/10 – Gurktaler Kräuterlikör.    

Neben einer strafbewährten Unterlassungserklärung fordert der Deutsche Konsumentenbund einen Betrag in Höhe von 249,18 €.

Sollten auch Sie eine Abmahnung erhalten haben, helfen wir Ihnen gerne!

Eine Ersteinschätzung ist kostenlos und unverbindlich.

Unsere Erfahrung basiert auf mehr als 4.000 Abmahnungen! Unsere Kanzlei mit Sitz in Bremen vertritt seit Jahren bundesweit erfolgreich in wettbewerbsrechtlichen Angelegenheiten.

Kostenlose Hotline unter 0800-3331030 oder E-Mail an kanzlei@dr-schenk.net

 

 

 

Wissen Sie denn, was das Kürzel "https" bedeutet?

Nein?

Dann geht es Ihnen wie 27% der Befragten einer Studie der Zeppelin Universität Friedrichshafen, die im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbandes e.V. (vzbv) an 1.014 Personen durchgeführt wurde. 18% der Befragten waren sogar überzeugt davon, dass ihre Internetverbindung immer sicher sei, wenn sie nur ein aktuelles Virenschutzprogramm hätten.

Immerhin haben 86% der Deutschen mittlerweile schon im Internet eingekauft – dabei handelt es sich um Güter verschiedenster Art, von Büchern über Kleidung oder Maschinen bis hin zu Reisen und Dienstleistungen. Das Shoppen im Internet wird für viele immer selbstverständlicher. Es bietet natürlich auch große Vorteile: vor allem ist es bequem. Man lässt sich die gekauften Artikel ins Büro liefern und muss nicht einmal ein Paket abholen, weil man gerade nicht zu Hause war. Keine Kassenschlange, keine engen Umkleidekabinen, kein Ladenschluss. Der Rückversand ist bei vielen großen Anbietern auch immer häufiger komplett kostenlos. Einfach Rücksendeschein drauf und zurückschicken.

Doch birgt das Onlineshoppen auch nach wie vor Risiken, daher sollte der Einkaufswütige sich auch mit der Sicherheit und seinen Rechten auskennen. Die Studie hat uns jedoch eines Besseren belehrt. Zu wenige Verbraucher wissen, dass der "kaufen"-Button mehr ist, als nur ein fiktiver Einkaufskorb. Die größten Gefahren liegen laut Professor Kenning vom Lehrstuhl für Marketing an der Zeppelin Universität darin, dass die Verbraucher nicht wüssten, was mit ihren Daten im Internet passiere und ob ihre Verbindung sicher sei. Allerdings haben sich auch alters-und geschlechterspezifische Wissensunterschiede herauskristallisiert, was unter anderem an fehlenden systematischen Informationen liegen soll. Betrachtet man das Ergebnis der Studie, so ist der sogenannte "mündige Verbraucher" eine Fiktion.

Nur 22% der Befragten konnte alle Fragen der Studie (und es waren nur sechs!) richtig beantworten. Hierbei ging es um Begriffe aus dem Bereich Online-Shopping und Sicherheit. Dabei schnitten die Männer etwas besser ab als Frauen. Mit zunehmendem Alter nahm die Qualität der Antworten ab, mit zunehmendem Haushaltseinkommen hingegen zu.

Sehr deutliche Unterschiede gab es bei den "Wiederholungs- und Ersttätern". Diejenigen, die bereits Erfahrungen mit Onlineshopping hatten, schnitten deutlich besser ab, als die, die noch nie im Internet eingekauft hatten.

Übrigens: "https" ist die Abkürzung für "HyperText Transfer Protocol Secure" und ist ein Kommunikationsprotokoll im World Wide Web, um Daten "abhörsicher" zu übertragen. Sie erkennen es auch an dem kleinen Vorhängeschloss, das in der Adresszeile zu sehen ist.

Was also können Sie tun, um Ihr Risiko beim Onlineshopping zu minimieren?

1. Schützen Sie Ihren Computer schützen durch gute Antivirenprogramme und eine Firewall, halten Sie Ihren Computer immer auf dem neuesten Stand und wählen Sie sichere Passwörter, die Groß- und Kleinbuchstaben sowie Zahlen und Sonderzeichen beinhalten.

2. Gehen Sie sensibel mit Ihren Daten um.

Geben Sie niemals Passwörter und Kontodaten an Dritte weiter. Keine Bank wird Sie danach per Email fragen! Vermeiden Sie die Veröffentlichung Ihrer personenbezogenen Daten im Internet.

3. Verwenden Sie nur gesicherte WLAN-Netzwerke, wenn Sie ins Internet gehen. So vermeiden Sie auch, dass andere sich Zugriff zu Ihrem Computer verschaffen und Ihre Daten ausspähen.

4. Bei wem kaufen Sie ein? Wissen Sie es? Prüfen Sie den Anbieter! Ist die Firma in Deutschland oder der EU ansässig? Sind dort alle Daten vollständig angegeben? Verstehen Sie die AGB? Hat den Anbieter sogar ein Gütesiegel? Finden Sie Kundenbewertungen über den Anbieter? Lesen Sie hierbei lieber die negativen als die positiven Bewertungen, aber lesen Sie mit Verstand! Vorsicht vor gefälschten Bewertungen!

5. Lesen Sie in der Artikelbeschreibung auch das Kleingedruckte besonders aufmerksam. Ist der Preis so günstig, dass es schon nicht wahr sein kann? Dann ist es das häufig auch nicht! Handelt es sich um Originale?

6. Wie sieht es mit den Lieferbedingungen des Anbieters aus? Achten Sie auch auf die Versandkosten und die Lieferzeiten. Aus welchem Land wird geliefert? Lieferungen aus Asien zum Beispiel können mehrere Wochen dauern oder im Zoll steckenbleiben.

7. Lesen vor dem "kaufen"! Schauen Sie sich Ihre Bestellübersicht genau an, bevor Sie die Bestellung absenden. Stimmt der Gesamtpreis? Haben Sie Artikel versehentlich mehrfach bestellt? Gibt es versteckte Kosten?

8. "https" beim Bezahlen! Wenn Sie per Kreditkarte zahlen oder irgendwo Ihre Bankdaten eingeben, achten Sie auf das Vorhängeschloss. Öffnen Sie niemals Links aus Emails in denen Sie zu einer Zahlung aufgefordert werden, sondern geben die Internetadresse lieber per Hand ein (Phishing-Gefahr). Die Lieferung auf Rechnung oder per Nachnahme ist am sichersten, da Sie erst bezahlen, wenn Sie die Ware haben.

9. Vergessen Sie nicht Ihr Widerrufsrecht und die 14-tägige Frist. Vielfach wird bei großen Anbietern bereits eine weitaus längere Rückgabefrist eingeräumt.