Der Starkoch Alfons Schuhbeck geht derzeit gegen den Lehrer Sebastian Schubeck aus Traunstein vor. Herr Sebastian schuhbeck ist Inhaber der seite www.schuhbeck.com. Er betreibt diese Seite in seiner Funktion als Bayerischer Landesbeauftragter für Computereinsatz im Religionsunterricht.

Nun will der Starkoch den Lehrer zwingen die Seite herauszugeben. Der Streit begann schon im März 2010 als der  Lehrer Post von den Anwälten des Starkochs erhalten hat. Der Starkoch hat für die Herausgabe zunächst 3.500 €  und dann 5.000 € angeboten. Beide Angebote lehnte der Lehrer ab.

Folgende Argument werden im Wesentlichen ausgetauscht:

          Die derzeitige Nutzung  der Seite führe zu einer „eindeutigen Verwechslungsgefahr mit der Marke des Klägers“. Dem wiederspricht der Lehrer. So sei kein Zusammenhang konstruierbar, in welchem ein reines Informationsangebot für Religionslehrer von zusätzlichen Klicks durch potenzielle Gewürzkäufer profitieren sollte. Zudem handele es sich um zwei  völlig unterschiedliche Branchen.

          Der Lehrer weigere sich trotz mehrerer Geld-Angebote „hartnäckig“, die Domain herauszugeben , was den Starkoch  „massiv“ daran, seine „internationale Geschäftstätigkeit“ auszuweiten. Die Gegenseite hält dem entgegen, dass dieser etwa 20 Domains mit seinem Namen  darunter schuhbeck.de, schuhbeck.at oder sogar schuhbeck.co.uk. halte.

          Alfons Schuhbeck sei eine „überregional bekannte Persönlichkeit“. Er genieße deshalb Vorrecht auf die Domain. Wer die Adresse „schuhbeck.com“ eingebe, erwarte einfach, auf Alfons Schuhbeck zu treffen. Dem Hält der Lehrer entgegen, dass der Koch vielleicht überregional bekannt sein möge, aber eben nicht international. Zudem war der Lehrer einfach der erste. Im Übrigen sei auch er überreginal bekannt als Autor von Dutzenden Büchern.

         Der Lehrer wolle mit dem bekannten Namen bloß mehr Besucher anlocken.

Die mündliche Verhandlung soll am 05.06.2012 stattfinden. Man darf gespannt sein, wie das Gericht entscheiden wird.

Aktuell wird  das illegale down – uplouden auf Tauschbörsen des Viedeos  „Toru Of The Universe, Barcelona (Video)“ der Künstlergruppe Depeche Mode abgemahnt. Abmahnende Kanzlei sind die Rechtsanwälte Rasch.

Den Abgemahnten wird vorgeworfen, im Rahmen einer Internettauschbörse (beispielsweise bit torrent) anderen Nutzern durch Freigabe auf ihrer Festplatte das vorgenannte Video zum Download angeboten zu haben.

Neben einer Unterlassungserklärung wird eine Vergleichsbetrag in Höhe von 1.200 € verlangt.

Sollten auch Sie eine Abmahnung erhalten haben, heißt es erst mal Ruhe bewahren. In keinem Fall einfach die Unterlassungserklärung unterschreiben und/oder den Geldbetrag überweisen.

Die Berechtigung der Abmahnung sollte durch einen aufs Urheberrecht spezialisierten Anwalt überprüft werden. Auch besteht die Gefahr von Folgeabmahnungen.

Die geltend gemachten Forderungen können regelmäßig erheblich reduziert oder auch ganz abgewehrt werden. Aufgrund der täglichen Bearbeitung von einer Vielzahl von Abmahnungen im Bereich des Urheberrechts können wir Ihnen schnell und  kompetent weiterhelfen. Wir vertreten deutschlandweit.

Soforthilfe unter 0421-56638780 oder E-Mail an kanzlei(at)dr-schrenk.net