Wär hätte das gedacht. Die allseits bekannte Seite kino.to auf der man sich zahlreiche Filme (illegal) per live stream anschauen konte ist offline.

Auf der Seite findet sich nun folgender Inhalt:
 

"Die Kriminalpolizei weist auf Folgendes hin:

Die Domain zur von Ihnen ausgewählten Webseite wurde wegen des Verdachts der Bildung einer kriminellen Vereinigung zur gewerbsmäßigen Begehung von Urheberrechtsverletzungen geschlossen.

Mehrere Betreiber von KINO.TO wurden festgenommen.

Internetnutzer, die widerrechtlich Raubkopien von Filmwerken hergestellt oder vertrieben haben, müssen mit einer strafrechtlichen Verfolgung rechnen."

Die Staatsanwaltschaft Dresden hat eine großangelgte Razia in mehren eutopäischen Ländern durchgeführt. Insgesamt wurden 13 Personen festgenommen. Ihnen wird die Bildung einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen

Lesen Sie hierzu auch den Artikel unter http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,767375,00.html

Es zeigt sich, dass Urheberrechtsverletzungen immer stärker vorgegangen wird. Es kann nur dringend davon abgeraten werden sich Filme illegal etwa BitTorrent herunterzuladen oder eben wie auf Plattformen wie kino.to per life stream anzuschauen. Nicht selten hat dies eine Abmahnung durch die Rechtinhaber zur Folge.

 Soforthilfe bei Abmahnungen unter 0421-56638780 oder E-Mail an kanzlei(at)dr-schenk.

Das Landgericht Hamburg, Urteil vom 03.09.2010, Az.: 308 O 27/09  hat entschieden das die Online Plattform You Tube für die Urheberrechtsverletzungen der User haften muss.

So mache sich das Portal die Inhalte zu Eigen, so dass You Tube erhöhte Prüfungspflichten aufzuerlegen seien. So bestehe die Verpflichtung sich für jeden hochgeladenen Inhalt sich die Rechte einräumen zu lassen. Hierzu reiche keine formularmäßige Versicherung ohne konkrete Rück- und Nachfragen der Nutzer aus, da der Dienst auch anonym genutzt werden könne. Erforderlich seien vor dem HochladenPflichtangaben des Nutzers, wann das Video von welcher Person (mit vollständiger Anschrift) gefertigt wurde und – falls Inhalte Dritter verwendet werden – wann und von wem der einstellende Nutzer Nutzungsrechte an dem Werk erlangt hat. Derartige Pflichtangaben könnten einen hinreichenden Kontrollmechanismus oder zumindest eine Hemmschwelle begründen, rechtsverletzende Inhalte zu unterbinden Es bleibt nun abzuwarten wir You Tube und die anderen Plattformen auf diese Urteil reagieren werden.