Seit gestern erreichen und dutzende Abmahnungen der Firma Order Online USA, inc 109 E 17th St 25, WY 82001 Cheyenne, USA vor.  Alle datieren auf den 18.03.2013. Aufgrund der uns vorliegenden Abmahnungen und der weiteren Informationen die uns vorliegen gehen wir davon aus, dass die Anzahl der ausgesprochenen Abmahnungen weit über 300 (womöglich sogar über 1.000) liegen dürfte. Mittlerweile sind wir so gut wie  sicher, dass die Abmahnungen rechtsmissbräuchlich sind.  

Die Abmahnkampagne scheint von langer Hand geplant zu sein. So hat ein Mandant gleich mehre Abmahnungen erhalten.  Auch liegen Abmahnungen vor, wo der vermeintliche Verstoß bereits abgestellt wurde. Ebenso wurden Seiten abgemahnt, die überhaupt nicht über einen Shop verkaufen.   Es scheint so als wenn hier entweder eine Software oder extra ein Ermittler eingesetzt wurde um nach Verstößen zu suchen. Es scheint allerdings die Übersicht verloren gegangen zu sein. Ebenfalls wurde keine besondere Sorgfalt an den Tag gelegt. Nach unseren Kenntnissen sind die gesicherten Unterlagen zumindest zum Teil  mehrere Monate alt. Interessanter Weise gibt es  scheinbar ebenfalls erst seit einigen Monaten die Seite der Rechtsanwälte www.abmahnung-bode-partner.com.

Es bleibt abzuwarten wie sich das Ganze weiter entwickelt. Es ist nicht auszuschließen, dass das ganze strafrechtliche Relevanz haben wird. Klagen gegen die Firma Order Online USA, inc 109 E 17th St 25, WY 82001 Cheyenne, USA wegen einer offensichtlich unberechtigten Abmahnung dürften wohl wenig Erfolg versprechen, da eine Vollstreckung wohl nicht erfolgreich sein wird und hohe Kosten verursacht. Anders könnte das allerdings bei Klagen gegen die Rechtsanwälte Bode & partner aussehen. Gerade in jüngster Zeit gab es mehre Urteile in den die Rechtsanwälte zum Schadenersatz (Ersatz der Anwaltskosten für die Abwehr der Abmahnung)  verurteilt wurden. Derzeit prüfen wir, ob wir empfehlen Klagen einzureichen.

Wenn auch Sie eine Abmahnung erhalten haben sollten, helfen wir Ihnen gerne!

Unsere Erfahrung basiert auf mehr als 4.000 Abmahnungen!

Wir wissen worauf es ankommt!

Kostenlose Hotline unter 0800-3331030 oder E-Mail an kanzlei@dr-schenk.net

Wie das Online Nachrichten Magazin Heise berichtet wurde eine Online Händler verurteilt eine Millionen Euro Schadenersatz an den japanischen Videospielhersteller Nintendo zahlen. Geklagt hatte Nintendo vor dem Landgericht München I . Der Händler hatte diverse sogenannte Slot-1-Karten verkauft, die den Kopierschutz der Taschenkonsole Nintendo DS umgehen und Kopien von DS-Spielen starten können. Das Urteil ist am 20.06.2012 ergangen und noch nicht rechtskräftig.

Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Geknackter-Kopierschutz-1-Million-Euro-Schadenersatz-fuer-Nintendo-1632842.html

Aktuell haben wir Kenntnis davon erlangt dass die PartyLite GmbH aus Heidelberg Abmahnungen wegen fehlerhafter Widerrufsbelehrung ausspricht. Anwaltlich vertreten wir die PartyLite GmbH durch Kanzlei Büsing, Müffelmann & Theye Rechtsanwälte aus Bremen.

Neben einer Unterlassungserklärung wird die Zahlung der Rechtsanwaltskosten gefordert.

Wenn auch Sie eine Abmahnung erhalten haben, heißt es erst mal Ruhe bewahren. In keinem Fall einfach die Unterlassungserklärung unterschreiben und/oder den Geldbetrag überweisen.

Die Berechtigung der Abmahnung sollte durch einen auf das Wettbewerbsrecht spezialisierten Anwalt überprüft werden.

Aufgrund der täglichen Bearbeitung von einer Vielzahl von Abmahnungen im Bereich des Wettbewerbsrechts  können wir Ihnen schnell und  kompetent weiterhelfen. Wir vertreten deutschlandweit!

Kostenlose Hotline unter 0800-3331030 oder E-Mail an kanzlei(at)dr-schenk.net

Dass Juristen selten um Beschimpfungen oder Verunglimpfungen umhin kommen, sobald sie sich zu erkennen geben, dürfte – zumindest unter jenen welchen – bekannt sein. Es kommt jedoch gelegentlich auch vor, dass sie diese absichtlich bestellen. So auch ein Jurist, der bei einer Online-Auktion die Dienstleistungen zweier Dominas für  86,00 € Höchstgebot ersteigerte. Doch da verließ ihn auch schon die Lust, und er erklärte den Widerruf. Natürlich ebenfalls mit dem Ziel, weder den Auktionspreis, noch die Verkaufsprovision in Höhe von 13,00 € zu zahlen.

Das Amtsgericht Stuttgart (Az.: 50 C 6193/11) entschied jedoch, dass er bei einer "Dienstleistung im Bereich der Freizeitgestaltung" kein Widerrufsrecht habe. Am Ende musste der Jurist 13,00 € an die Plattform gesext.de zahlen, weil es sich dabei um tatsächlich entstandene Vertragskosten handelte. Er hätte sie laut AGB der Plattform nicht zahlen müssen, wäre die gemeinsame Nacht zustande gekommen.