Die Kanzlei Becker & Haumann Rechtsanwälte spricht im Auftrag der SV Werder Bremen GmbH & Co KG Abmahnungen wegen des Verkaufs von Eintrittskarten für Bundesligaspiele aus.

Nach eigenen Angaben ist Werder Bremen alleiniger Veranstalter von Fußballspielen im Weser Stadion. Sie habe ein nachhaltiges Interesse den Schwarzhandel mit Bundesligakarten zu unterbinden, angeblich vor allem zum Schutz der Fans. Die Berechtigung gegen den Schwarzmarkt vorzugehen sieht sie in dem Urteil des Bundesgerichtshofs vom 11.09.2008, Az.: I ZR 74/06 – bundesligakarten.de. Weiter beziehen sie sich auf ein Urteil des Landgerichts Hamburg, wonach der höhere Weiterverkauf von Eintrittskarten in den allgemeinen Geschäftsbedingungen wirksam ausgeschlossen werden kann.

Den Abgemahnten wird vorgeworfen gegen die Allgemeinen Ticket Bedingungen (ATGB) verstoßen zu haben und/oder das Vereinslogo unautorisiert für den Ticket Verkauf genutzt zu haben.

In der Abmahnung wird dies wie folgt aufgeführt:

        Die ATGB wurden nicht abgebildet

        Unautorisierte Nutzung bzw. Abbildung des Logos

        Die Tickets sind mit einem Preiszuschlag über 15 % verkauft worden

        Die Tickets sind in der Absicht, einen Preis von über 15 % des Originalpreises zu erzielen, verkauft worden.

Gefordert werden von den Rechtsanwälten Becker, Haumann, Mankel, Gursky die Abgabe strafbewehrte Unterlassungserklärung, die Zahlung einer Vertragsstrafe in Höhe von 250 €, sowie Kostenerstattung der Rechtsanwaltskosten nach einem Streitwert von 12.500 € (kann im Einzelfall abweichen). Weiter behalte man sich die Geltendmachung der „Auszahlung von Mehrerlösen“ vor.

Insgesamt weist die Abmahnung einen bedrohlichen Charakter aus.

Wir raten zunächst Ruhe bewahren und Fristen beachten. Nehmen Sie keinen Kontakt mit der Gegenseite auf und unterzeichnen Sie nicht die vorgefertigte Unterlassungserklärung.

Gerne helfen wir Ihnen! Wir haben Erfahrung aus mehreren tausend Abmahnungen und kennen Werder Bremen bereits aus anderen Verfahren.

Wir prüfen ob der Vorwurf berechtigt ist und zeigen Ihnen Verteidigungsstrategien auf. Die gelten gemachten Ansprüche sind nach unserer Auffassung überzogen. Auch ist nicht höchstrichterlich geklärt inwieweit etwa der private Weiterverkauf untersagt werden kann.

Für eine erste kurze kostenlose Einschätzung Ihres Falles können Sie uns telefonisch unter 0800/3331030 erreichen oder senden Mail an kanzlei@dr-schenk.net

Nun mahnt auch der Fußballverein Hannover 96 (Hannover 96 Sales & Services GmbH & Co. KG) den (angeblich) unerlaubten Weiterverkauf von Fußballtickets  auf der Verkaufsplattform Ebay ab. Vertreten wird die Hannover 96 Anwaltskanzlei Becker & Haumann aus Dortmund. Die Kanzlei vertritt auch andere Vereine wie etwa den Verein Werder Bremen und Bayern München.

Gefordert werden von Hannover 96  die Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung sowie Anwaltskosten in  Höhe von pauschal 1000,- Euro. Sollte man keine Unterlassungserklärung abgeben wird mit gerichtlichen Schritten gedroht.

Begründet wird die Abmahnung damit, dass ein Verstoß gegen die  allgemeinen Ticket-Geschäftsbedingungen (ATGB) vorliegen soll.

Wohl jeder Bundesligaverein verwendet mittlerweile die immer gleichlautende Klausel, dass der Verkauf der Tickets ausschließlich zur privaten Nutzung erfolgt und jeglicher gewerblicher oder kommerzieller Weiterverkauf untersagt ist. Dabei wird ein solcher gewerblicher oder kommerzieller Weiterverkauf insbesondere dann angenommen, wenn das Ticket zu einem wesentlich höheren Preis angeboten oder verkauft wird, wobei hiervon bei einem Verkauf auf Internetplattformen wie eBay ausgegangen wird, wenn ein Ticket für 15 % mehr im Vergleich zum Originalpreis angenommen wird.

Die Vereine wollen durch diese Klausel zum einen Preisauswüchse vermeiden. Andererseits soll vermieden werden, dass Personen mit Stadionverbot durch die unkontrollierten Verkäufe doch Zugang zum Station erlangen oder sich Fangruppen vermengen, deren Ticketkontingent grundsätzlich getrennt wird, um Ausschreitungen einzudämmen.

Unsere Empfehlung:

Unterzeichnen Sie nicht die Unterlassungserklärung! Eine solche Erklärung gilt ein Leben lang!

Sollten Sie eine Abmahnung erhalten haben helfen wir Ihnen gerne. Unsere Kanzlei kennt die Kanzlei und konnte schon mehreren Abgemahnten helfen.

Soforthilfe unter 0800 -3331030 oder E-Mail an kanzlei@dr-schenk.net

Das Amtsgericht hat in seinem Urteil vom 30.10.2014 entschieden, dass die sogenannte „eBay-Klausel“ in Ticketbedingungen, nach welcher ein Weiterverkauf der Tickets auf Internetplattformen wie eBay verboten ist, wirksam ist.

Wohl jeder Bundesligaverein verwendet mittlerweile die immer gleichlautende Klausel, dass der Verkauf der Tickets ausschließlich zur privaten Nutzung erfolgt und jeglicher gewerblicher oder kommerzieller Weiterverkauf untersagt ist. Dabei wird ein solcher gewerblicher oder kommerzieller Weiterverkauf insbesondere dann angenommen, wenn das Ticket zu einem wesentlich höheren Preis angeboten oder verkauft wird, wobei hiervon bei einem Verkauf auf Internetplattformen wie eBay ausgegangen wird, wenn ein Ticket für 15 % mehr im Vergleich zum Originalpreis angenommen wird.

Die Vereine wollen durch diese Klausel zum einen Preisauswüchse vermeiden. Andererseits soll vermieden werden, dass Personen mit Stadionverbot durch die unkontrollierten Verkäufe doch Zugang zum Station erlangen oder sich Fangruppen vermengen, deren Ticketkontingent grundsätzlich getrennt wird, um Ausschreitungen einzudämmen.

Das Amtsgericht Mönchengladbach hat die Begründung für diese Klausel als plausibel angesehen und anerkannt und demnach dem vom Kläger erhobenen Einwand der Unwirksamkeit der Klausel für unerheblich gehalten.

 

 

Erneut liegt uns eine Abmahnung des  SV Werder Bremen GmbH & Co. KG aA zur Prüfung vor. Werder Bremen lässt durch die Anwaltskanzlei Kanzlei Becker & Haumann aus Dortmund Abmahnungen wegen des  Weiterverkaufs on Fußballkarten aussprechen.

Nach eigenen Angaben ist Werder Bremen der alleinige Veranstalter von Fußballspielen des Vereins SV Werder Bremen im Weser Stadion. Sie habe daher ein nachhaltiges Interesse daran den Schwarzhandel mit Bundesligakarten zu unterbinden.

Dem Abgemahnten wird vorgeworfen, er habe Fußballkarten für Bundesligaspiele des SV Werder Bremen entgegen der in den Vertrag einbezogenen ATGB (Allgemeine Ticket-Geschäftsbedingungen) über die Internethandelsplattform eBay veräußert.

In Ziffer 9.2. der Allgemeinen Ticket-Geschäftsbedingungen von Werder Bremen heißt es, dass eine private Weitergabe zu einem höheren Preis als dem Originalpreis unzulässig sei.  Hiervon sei insbesondere dann auszugehen, wenn der Preis 15% höher als der jeweilige Originalpreis ist.

Neben diesem Verstoß wird in einigen Abmahnungen auch noch eine Urheberrechtsverletzung geltend gemacht, da zur Bewerbung der Tickets eine Abbildung des Stadionsitzplanes verwendet wurde.

Gefordert werden eine strafbewehrte Unterlassungserklärung sowie die Zahlung eines pauschalen Schadensersatzbetrages in Höhe von 250,00 €! (mit Urheberrechtsverletzung 500 €)

Nach unserer Auffassung ist die Berechtigung der Abmahnung im Hinblick auf den privaten Weiterverkauf zweifelhaft.

Unsere Empfehlung:

Lassen  sie die Abmahnung durch einen  spezialisierten  Rechtsanwalt prüfen

–          Fristen zu beachten

–          Nicht die beigefügte Unterlassungserklärung unterschreiben

–          keine voreiligen Zahlungen vorzunehmen

Nutzen Sie jetzt unsere kostenlose Erstberatung! Kostenlose Hotline unter 0800/3331030 oder Mail an kanzlei@dr-schenk.net

Wir haben Erfahrung aus mehreren tausend Abmahnungen

Achtung! Werder Bremen ist mit diesen Abmahnungen nicht alleine. Auch andere Vereine wie  die Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA agieren ähnlich